Die Augenlidästhetik ist eine chirurgische Methode, bei der das in der Regel altersbedingte Erscheinungsbild der Ober- und Unterlider, das durch schlaffe Haut und Fettgewebsvorfälle entsteht, operativ korrigiert wird.
Am oberen Augenlid wird ein Schnitt in den natürlichen Hautfalten vorgenommen und überschüssige Haut entfernt. Gleichzeitig wird bei einem Vorfall im Fettgewebe die erforderliche Menge an Fettgewebe entfernt. Bei Vorliegen von Tränensäcken und überschüssiger Haut am unteren Augenlid wird die erforderliche Menge an Fettgewebe und überschüssiger Haut durch einen Schnitt am Wimpernrand entfernt. Wenn nur Tränensäcke operiert werden sollen, wird ein Schnitt im Inneren des Auges vorgenommen und überschüssiges Fettgewebe entfernt.
Blutergüsse und Schwellungen treten in den ersten 2–3 Tagen nach einer Augenlidoperation auf und nehmen innerhalb einer Woche ab und verschwinden. Verbände und Fäden an den Nähten werden nach 1 Woche entfernt. Nach der Operation verschwinden die Narben der Operation je nach Hautstruktur des Patienten nach etwa einem Monat und das Erscheinungsbild ist optimal.
Nach einer Augenlidästhetik kann es je nach Alter und Hautelastizität des Patienten aufgrund der Wirkung der Schwerkraft und der Mimik nach ca. 10 Jahren erneut zu einer Erschlaffung kommen.



